Vorwort
Das ist eine private Rezeptsammlung von mir. Sie enthält Rezepte aus meiner Familie, aus dem Internet (dann auch teils abgewandelt) sowie die ein oder andere Eigenkreation.
Alle Rezepte sind nach CC BY-NC-SA 4.0 lizensiert.
Den Quellcode (sowie eine druckbare PDF-Version des gesamten Buches) findet man auf GitHub. Für die Generierung der Website nutze ich mdbook.
Suppen
Tomatensuppe
von Karin Schmidt
Zutaten
- 3-4 kleine Zwiebeln
- 2 Karotten
- 1 Flasche (690 g) passierte Tomaten
- 1 Dose stückige Tomaten
- 500 ml Gemüsebrühe
- Olivenöl
- 1 EL Zucker
- Chilipulver
- Cayennepfeffer
- optional Kräter der Provence o.Ä.
außerdem als Beilage:
- 2 Packungen Feta
- 1 Baguette
Zubereitung
-
Zwiebeln und Karotten klein schneiden.
-
Zwiebeln im Olivenöl anbraten, dann mit dem Zucker kurz karamelisieren. Mit den Tomaten und der Gemüsebrühe ablöschen und die Karotten hinzugeben. Mit Chili, Pfeffer und evtl. weiteren Kräutern ordentlich würzen und anschließend ca. 15 Minuten kochen lassen.
-
Wenn die Zwiebeln und Karotten weich sind, die Suppe pürieren und noch einmal abschmecken. Mit Feta garnieren und mit Baguette servieren.
Hauptgerichte
Spaghetti mit Kirschtomaten und Feta
Zutaten
- 500g Spaghetti
- 200-250g Feta o.Ä.
- ca. 400g Kirschtomaten
- 1 Zwiebel oder 2 Schalotten
- 1-2 Knoblauchzehen
- frisches Basilikum
- Salz, Pfeffer
Zubereitung
-
Wasser salzen und zum Kochen bringen. Dann Nudeln ins kochende Wasser geben und 1-2 Minuten kürzer als die Packungsangabe garen.
-
Während das Wasser zum Kochen gebracht wird, Zwiebeln klein schneiden, Knoblauch fein hacken (oder pressen), Kirschtomaten waschen und halbieren, Basilikum waschen. Gegebenenfalls ein paar Kirschtomaten und Basilikumblätter zum Garnieren zurücklegen.
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Wenn die Nudeln kochen, eine große Pfanne aufheizen. Zwiebeln und Knoblauch mit Olivenöl darin anbraten. Währenddessen den Feta würfeln.
-
Die Kirschtomaten mit in die Pfanne geben und scharf anbraten. Ein paar Basilikumblätter grob hacken (oder einfach zerreißen) und mit in die Pfanne geben.
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Anschließend mit etwas Nudelwasser ablöschen, mit Salz und Pfeffer würzen und anschließend auf schwache Hitze stellen, bis die Nudeln fertig sind.
-
Nach Belieben den Feta nun hinzugeben, oder erst gemeinsam mit den Nudeln – je nachdem, ob er später noch in Würfeln oder komplett geschmolzen sein soll.
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Wenn die Nudeln fertig sind (sie sollen noch gut al dente sein), sie abschütten und gemeinsam mit einem guten Schuss Olivenöl mit in die Pfanne geben. Ein paar Minuten auf schwacher Hitze ziehen lassen.
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Anschließend die Nudeln auf einem tiefen Teller mit frischen Basilikumblättern und/oder Kirschtomaten anrichten.
Nudelsalat
von meiner Mutter
Für eine große Schüssel für 8-10 Personen
Zutaten
- 1 Packung Nudeln
- ca. 1/2 Kringel Fleischwurst
- 1 Dose Erbsen und Möhren
- 1 Dose Mais
- 1 Dose Champignons in Scheiben
- Saure Gurken nach Geschmack
- 500g Joghurt
- ca. 1/3 Glas Miracle Whip oder Mayonnaise
- Ketchup nach Geschmack
Zubereitung
-
Nudeln kochen und abkühlen lassen. Fleischwurst und ggf. saure Gurken klein schneiden.
-
Alle festen Zutaten in einer großen Schüssel miteinander vermischen.
-
Für die Soße nun Joghurt, Mayo und Ketchup hinzugeben, sodass die Konsistenz den eigenen Vorlieben entspricht. Es muss nicht der gesamte Joghurtbecher verwendet werden, jedoch sollten es insgesamt ca. 700ml Soße sein.
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Nach Geschmack mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Chilipulver und Currypulver würzen.
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Nach der Zubereitung am besten noch eine Weile (am besten sogar über Nacht) im Kühlschrank stehen lassen, damit der Salat durchziehen kann.
Pfannkuchen
Zutaten
- 125 g Mehl
- 2 Eier
- 250 ml Milch
- etwas Zucker (1-2 EL)
- Salz
Zubereitung
-
Zutaten in der angegebenen Reihenfolge in eine Schüssel geben und einem Schneebessen oder Handrührer gut vermischen.
-
Pfanne mit etwas Fett (oder auch Butter) aufheizen, etwas Teig hineingeben und beiden Seiten goldbraun backen. Die fertigen Pfannkuchen am besten im Ofen bei 50-80 °C warm halten.
Anmerkung: wenn man Pfannkuchen mit Bacon machen möchte, ist kein zusätzliches Fett erforderlich. Dann einfach den Bacon vor Zugabe des Teiges kurz von beiden Seiten anbraten.
Spätzle
nach diesem Online-Rezept
Für ca. 1 kg fertige Spätzle
Zutaten
- 600g Mehl
- 6 Eier
- 300ml Wasser
- Salz
Zubereitung
-
Mehl, Eier, Wasser und Salz in eine Rührschüssel geben. Die Zutaten anschließend mit einem Holzlöffel und einem glatten Teig verrühren. Wenn sich beim schnellen Rühren Blasen bilden, ist der Teig ideal. Außerdem sollte der Teig zähflüssig sein und langsam vom Löffel fließen. Den Teig anschließend mindestens 15 Minuten ruhen lassen.
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Reichlich Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und Salz hinzugeben. Anschließend mit einem Hilfsmittel nach Wahl (pressen, schaben, ...) aus dem Teig portionsweise Spätzle herstellen. Zwischendurch immer mal kurz umrühren, damit die einzelnen Spätzle nicht aneinander kleben. Wenn die Spätzle oben schwimmen, sind sie fertig und können mit einem Schaumlöffel abgeschöpft werden. Die fertigen Spätzle am besten in ein Sieb oder einen Durchschlag geben, damit sie noch etwas abtropfen können. Diesen Schritt so lange wiederholen, bis der gesamte Teig verarbeitet ist.
-
Wenn die Spätzle nicht direkt weiterverarbeitet werden (z.B. zu Käsespätzle), kann man sie zuletzt noch in einer Pfanne in Butter schwenken. Dadurch werden sie noch etwas weniger wässrig.
Anmerkungen/Tipps
- Man kann statt normalem Mehl auch extra Spätzlemehl kaufen, nach meiner Erfahrung lohnt sich das allerdings nicht.
- Unter Umständen ist es zwischendurch nötig, beim Kochen etwas Wasser in den Topf nachzuschütten, da viel Wasser verdunstet und die Spätzle auch einiges aufnehmen.
- Tendenziell eher zu viel Salz an den Teig geben, sonst schmecken die Spätzle etwas fad.
- Wenn die Spätzle geschabt werden, sollte der Teig etwas fester sein - also etwas weniger Wasser nehmen.
Schwäbische Linsen
nach diesem Online-Rezept
für einen mittelgroßen Topf (ca. 6 Portionen)
Zutaten
- 2 Zwiebeln
- 1 Stange Lauch
- 2 Karotten
- 1 mitteldicke Scheibe Knollensellerie
- 300g Berglinsen oder Alblinsen (müssen vorher nicht eingeweicht werden)
- 300g Räucherspeck
- 1L Gemüsebrühe
- 1 Kartoffel
- Öl
- Salz
- Pfeffer
- Muskat
- Rotweinessig
Zubereitung
-
Zwiebeln, Karotten und Sellerie würfeln, Lauch in Ringe schneiden.
-
Die Zwiebeln in etwas Öl andünsten. Anschließend das restliche Gemüse (aber nicht die Kartoffel) hinzugeben. Speck mit anbraten und dann die Linsen hinzugeben. Ca. 2/3 der Brühe hinzugeben. Den Rest nach Bedarf ebenfalls dazugeben. Insgesamt ca. 20-30min kochen, bis die Linsen gar sind.
-
Während die Linsen kochen, die Kartoffel reiben und nach ca. 8 Minuten ebenfalls in den Topf geben.
-
Wenn die Linsen gar sind, mit Salz, Pfeffer, Muskat und etwas Essig abschmecken.
Traditionell werden die Linsen mit Spätzle und "Saitenwürstchen" (Frankfurter/Wiener Würstchen) gegessen. Auf dem Teller kann man je nach Geschmack noch etwas mehr Essig hinzugeben.
Die Linsen am besten schon ein paar Stunden vor Verzehr zubereiten, sodass sie noch etwas durchziehen können.
Zitronenrisotto mit Garnelen
Für 3-4 Portionen
Zutaten
- 500 g (oder 300 g? - kontrollieren beim nächsten Mal) Risottoreis
- 1 Zwiebel oder 3-4 Frühlingszwiebeln
- Olivenöl
- 200 ml Weißwein
- 700 ml Gemüsebrühe
- 2 Zitronen, unbehandelt
- Thymian, frisch oder getrocknet
- Cayennepfeffer
- 500 g TK-Garnelen "Provencal" (vorgewürzt)
- 100g Parmean, gerieben
- 100 g Frischkäse oder Crème fraîche
Zubereitung
-
(Frühlings-)Zwiebeln klein schneiden und in Olivenöl auf kleiner Flamme dünsten. Den Risottoreis dazugeben und unter Rühren dünsten, bis er glasig ist. Mit Weißwein ablöschen, einkochen lassen. Getrockneten Thymian dazugeben, frischen allerdings erst zum Schluss. Die Brühe portionsweise dazugeben und immer wieder umrühren.
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Die Schale der beiden Zitronen abreiben. Wenn der Reis gar ist (siehe Packungsanweisung - zwischen 15 und 45 Minuten), die Zironenschale hinzugeben und das Risotto mit Cayennepfeffer abschmecken. Je nach Geschmack noch etwas Zitronensaft hinzugeben.
-
Die gefrorenen Garnelen hinzugeben und umrühren. Anschließend Parmesan und Frischkäse oder Crème fraîche unterziehen. Nach ca. 5 Minuten sollten die Garnelen rosa und gar sein.
Anmerkungen/Tipps
- Statt Weißwein kann man auch Gemüsebrühe nehmen.
- Crème fraîche bzw. Frischkäse können auch weggelassen werden.
Couscous-Auflauf
Zutaten
- 400 g Couscous
- 1 kg passierte Tomaten
- 600-800 g Hähnchenbrustfilet oder direkt Geschnetzeltes
- 300 g Rahmspinat (TK)
- Sojasauce
- 500 g Reibekäse (z.B. Emmentaler)
- Pfeffer
- Tandoori-Gewürzmischung (u.a. Paprikapulver, Koriander, Kreuzkümmel, Chili, Zimt, Muskatnuss)
Zubereitung
-
Falls nötig, das Hähnchenbrustfilet in kleine Stücke schneiden und in eine große Auflaufform geben. Sojasauce dazugeben, bis der Boden der Form bedeckt ist. Mit Frischhaltefolie bedecken und kalt stellen.
-
Den Spinat auf dem Herd oder in der Mikrowelle auftauen. Backofen auf 190 °C Umluft vorheizen. Anschließend erst die Tomaten, dann Coscous und Spinat mit in die Auflaufform geben und alles gut vermischen. Ordentlich würzen und ca. 30 Minuten backen. Ungefähr 10 Minuten vor Ende der Backzeit den Käse darüber streuen.
Anmerkungen/Tipps
- Je länger das Hähnchen in der Sojasauce liegt, desto saftiger und aromatischer wird es am Ende.
- Wahlweise kann der Spinat auch weggelassen werden.
Süßkartoffel-Hähnchen-Auflauf
Zutaten
- 800 g Süßkartoffeln
- 400 g Hähnchenbrustfilet oder direkt Geschnetzeltes
- 3 Zwiebeln
- 600 g stückige Tomaten
- 1/2 Glas Erdnussbutter
- 500 g Reibekäse
- etwas gehackte Erdnüsse
- Öl (am besten Erdnussöl, aber es geht auch Raps- oder Sonnenblumenöl)
- Salz
- Pfeffer
- Chiliflocken
- Worcestersauce (falls vorhanden)
Zubereitung
-
Süßkartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Hähnchenbrustfilet falls nötig in Streifen schneiden. Zwiebel klein schneiden.
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Zwiebeln in einer Pfanne mit Öl anschwitzen, dann das Hähnchen dazugeben und anbraten. Nach kurzer Zeit Süßkartoffen hinzugeben und alles ca. 10 Minuten bei mittlerer Hitze braten.
-
Anschließend mit den Tomaten ablöschen und ca. 5 Minuten weiter garen lassen. Mit Salz, Pfeffer, Chiliflocken und falls vorhanden Worcestersauce würzen. Dann die Erdnussbutter einrühren.
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Backofen auf 175 °C Umluft vorheizen. Alles in eine Auflaufform geben, mit Käse und Erdnüssen bestreuen und ca. 30 Minuten überbacken.
Hauptgerichte süß
Grießbrei
Zutaten
- 500 ml Milch
- 40 g Zucker
- Vanillezucker
- 75 g Grieß
Zubereitung
-
Milch mit Zucker und Vanillezucker aufkochen. Dabei aufpassen, dass die Milch nicht anbrennt.
-
Wenn die Milch kocht, Grieß einrieseln lassen, noch einmal kurz aufkochen und dann auf schwacher Hitze ziehen lassen.
Kuchen
Zitronenkuchen
von meiner Oma
Zutaten
Für den Teig:
- 5 Eier
- 250 g Zucker
- 300 g Mehl
- 250 g Margarine (flüssig)
- 1 Päckchen Backpulver
Für den Zitronenguss:
- 250g Puderzucker
- Saft aus 3-4 Zitronen
- Schale von einer Zitrone
Zubereitung
-
Eier und Zucker schaumig rühren. Gesiebtes Mehl und Backpulver unterrühren. Zum Schluss nach und nach die lauwarme Margarine unterrühren.
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Teig in eine gefettete Springform füllen und bei ca. 200 °C ca. 80 min backen.
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Am nächsten Tag mit Löffelstiel Löcher eindrücken und Zitronenguss einfüllen.
Käsekuchen
von meiner Oma
Eine Zubereitung wurde nicht überliefert, eventuell ergänze ich diese mit der Zeit.
Zutaten
Für den Mürbeteig-Boden:
- 200 g Mehl
- 100 g Margarine
- 50 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Ei
- 1 TL Backpulver
Für die Käsemasse:
- 125 g Butter
- 150 g Zucker
- 2 Päckchen Vanillezucker
- 1 Zitrone
- 3 Eigelb
- 750 g Quark
- 1 Tasse Milch
- 3 EL Mehl
- 50 g Rosinen
- Eischnee von 3 Eiweiß
Apfelkuchen Elsässer Art
von meiner Oma
Zutaten
Für den Teigboden:
- 125 g Margarine
- 75 g + ein wenig Zucker
- 1 Prise Salz
- 250 g Mehl
- 1/8 l Weißwein
Für die Äpfel:
- 1 kg Äpfel
- 2 Eier
- 2 Päckchen Vanillezucker
- geriebene Zitronenschale
- 50 g Zucker
- 1/4 l Sahne
Zubereitung
-
Margarine mit Zucker und Salz schaumig rühren. Anschließend abwechselnd Mehl und Wein zugeben. Gut kneten. Anschließend für etwa 30 min kaltstellen.
-
Springform mit dem Teig auslegen, Rand hochdrücken und wieder kühl stellen.
-
Währenddessen die Äpfel schälen, halbieren und entkernen. An den Rundungen einritzen und mit den Rundungen nach oben auf den Teig setzen. Zucker darüber streuen und gut 30 min bei 225 °C backen.
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Eier, Zucker, Vanillezucker und Zitronenschale schaumig rühren. Geschlagene Sahne unterheben. Über die Äpfel verteilen und nochmal 10 min backen.
Waffeln
von meiner Oma
Zutaten
- 125 g Butter
- 100 g Zucker
- 2 Päckchen Vanillezucker
- 3 Eier
- 250 g Mehl
- 1 TL Backpulver
- Zimt
- ca. 125 ml Milch
- (etwas Rum)
Zubereitung
-
Butter mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Eigelb zugeben und weiterrühren, bis die Masse weiß-cremig ist. Zimt und das mit Backpulver gemischte und gesiebte Mehl unterrühren.
-
Einen Schuss Rum (wenn gewünscht) und so viel Milch zugeben, dass ein dickflüssiger Teig entsteht. Zum Schluss den Eischnee unterheben.
After-Eight-Torte
Zutaten
- 400 g Schoko-Mint-Täfelchen (z.B. After Eight)
- 900 g Schlagsahne
- 5 Eier (Größe M)
- 1 Prise Salz
- 150 g Zucker
- 3 Päckchen Vanillezucker
- 200 g Mehl
- 1/2 Päckchen Backpulver
- 1 gehäufter EL (15 g) Kakao
- 3 Päckchen Sahnefestiger
- evtl. Minze
Zubereitung
-
Schoko-Mint-Täfelchen, bis auf 3 zum Verzieren, und 800 g Sahne unter Rühren im Topf erhitzen, bis die Täfelchen geschmolzen sind. Kurz aufkochen. Schoko-Mint-Sahne in eine Schüssel füllen, abkühlen. Zugedeckt über Nacht kalt stellen.
-
Springform (26 cm Durchmesser) am Boden mit Backpapier auslegen. Eler trennen. Eiweiß, Salz und 5 EL kaltes Wasser steif schlagen, Zucker und 1 Vanillin-Zucker einrieseln. Eigelb einzeln darunter schlagen. Mehl, Backpulver und Kakao darauf sieben und unterheben.
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Biskuitmasse in die Form streichen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/ Umluft: 150 °C) ca. 35 Minuten backen. Herausnehmen und auskühlen lassen.
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Biskuit 2x waagerecht durchschneiden. Schoko-Mint-Sahne mit den Schneebesen des Handrührgerätes cremig aufschlagen, dabei 2 Päckchen Vanillin-Zucker und Sahnefestiger einrieseln lassen.
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Tortening um unteren Boden schließen. 1/4 der Schoko-Mint-Sahne darauf streichen. Zweiten Boden darauf legen. Weiteres 1/4 der Sahne darauf streichen. Dritten Boden darauf legen. Torte mit übriger Sahne leicht wellenförmig einstreichen, mind. 1 h kalt stellen.
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100 g Sahne steif schlagen und in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen. Als Tuffs auf die Torte spritzen. Mit den übrigen, diagonal halbierten Mint-Täfelchen und Minze verzieren.
Rhabarber-Steuselkuchen vom Blech
abgewandelt nach den folgenden drei Online-Rezepten:
- Rhabarberkuchen mit Streusel vom Blech
- Hefekuchen mit Streusel
- Zwetschgendatschi mit Butterstreuseln
Zutaten
Für den Hefeteig:
- 500 g Weizenmehl
- 1 Prise Salz
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 75 g Zucker
- 200 ml Milch, lauwarm
- 1/2 Würfel Frischhefe
- 100 g Butter, weich
- 1 Ei (Größe M)
- 1 TL Zitronenabrieb
Für die Streusel:
- 300 g Weizenmehl
- 250 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- 1 Prise Zimt
- 200 g kalte Butter
außerdem:
- 1 kg Rhabarber (Rohgewicht)
- etwas Butter und Mehl für das Backblech
Zubereitung
-
Für den Hefeteig Mehl, Salz, Vanillezucker und Zucker, bis auf 1 TL, in einer Rührschüssel mischen und in die Mitte eine Mulde drücken. Die Hefe hineinbröckeln, übrigen Zucker darüberstreuen und ca. 5 EL Milch darübergießen. Anschließend mit etwas Mehl vom Rand zu einem Vorteig verrühren. Dieser sollte zähflüssig sein. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 10 Minuten gehen lassen.
-
Übrige Milch, Butter, Ei und Zitronenabrieb zum Vorteig geben. Der Teig sollte leicht klebrig und feucht, aber trotzdem glatt sein. Alles mit Knethaken 3-5 Minuten kräftig durchkneten. An einem warmen Ort mindestens 40 Minuten gehen lassen.
-
Währenddessen den Rhabarber waschen, schälen und in knapp 1 cm große Scheiben schneiden.
-
Für die Streusel Mehl, kalte Butter, Zucker und Vanillezucker mit den Händen zu Streuseln in gewünschter Größe verkneten.
-
Backblech mit der Butter einfetten und mit etwas Mehl bestäuben. Den Teig nochmals durchkneten und anschließend gleichmäßig auf dem Blech verteilen. Nach Belieben den Teig am Rand und in den Ecken etwas hoch drücken.
-
Den Rhabarber gleichmäßig auf dem Teig verteilen und dann die Streusel darüber streuen. Anschließend bei 180 °C Ober-/Unterhitze im vorgeheizten Ofen ca. 30 Minuten backen.
Hinweise
Beim letzten Mal habe ich für die Streusel das Rezept aus der zweiten Quelle genommen. Diese fand ich allerdings nicht so gut. Dieses Rezept enthält nun das (leicht abgewandelte) Streuselrezept aus der dritten Quelle, welches ich allerdings noch nicht getestet habe.
Theoretisch müsste dieses Rezept mit jedem Typ Obst funktionieren.
Gewürzkuchen
Blechkuchen nach einem Rezept meiner fränkischen Verwandtschaft
Zutaten
- 350 g Mehl
- 300 g Zucker
- 50 g Kakao
- 2,5 TL Lebenkuchengewürz
- 1 Päckchen Backpulver
- 3 Tropfen Bittermandelöl
- 1 Prise Salz
- 250 g weiche Margarine
- 6 Eier
- ca. 125 ml Flüssigkeit (Milch, Saft, ...)
Für das Topping:
- 200 g Puderzucker
- etwas Zitronensaft / Wasser
- Bunte Streusel o.Ä. nach Belieben
Zubereitung
-
Aus den Zutaten einen Rührteig herstellen. Dazu erst die trockenen Zutaten vermischen, anschließend Margarine, Eier und Flüssigkeit dazugeben. Der Teig sollte nicht zu flüssig sein.
-
Auf einem Backblech verteilen und bei 180 °C ca. 25-30 Minuten backen.
-
Nachdem der Kuchen etwas abgekühlt ist, aus Puderzucker und Flüssigkeit einen Zuckerguss herstellen, der nicht zu fest sein sollte. Mit einem Backpinsel auf dem Kuchen verteilen und anschließend nach Belieben mit Streuseln o.Ä. bestreuen.
Anmerkungen
- Im Originalrezept werden statt Lebkuchengewürz nur Zimt, Nelken und Muskatnuss verwendet.
- Vorsichtig mit der Dosierung des Bittermandelöls sein, da dies sonst sehr hervor schmeckt.
Kekse
American Cookies Grundrezept
für ca. 18 Stück
geändert nach diesem Online-Rezept
Zutaten
- 150 g weiche Butter
- 170 g brauner Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Ei, Größe L (alternativ soll auch 1 M-Ei + 1 EL Milch gehen)
- 220 g Mehl
- 2 TL Backpulver
nach Belieben:
- ca. 200 g gehackte Schokolade, Nüsse ö.Ä.
- 2 gehäufte TL Kakaopulver
Zubereitung
-
Butter mit braunem Zucker und Vanillezucker 2 Minuten aufschlagen.
-
Ei hinzugeben und nun nur noch ca. 10 Sekunden vermischen, bis sich alles gerade so verbunden hat.
-
Mehl und Backpulver (und ggf. Kakaopulver) sieben und nach und nach in die Butter-Zucker-Mischung geben. Ebenfalls nur so kurz vermischen, bis sich ein homogener Teig gebildet hat. Hierfür am besten die Knethaken des Rührgeräts verwenden.
-
Nun ggf. gehackte Schokolade, Nüsse o.Ä. unterheben.
-
Kugeln je nach gewünschter Größe aus dem Teig formen, jeweils 6 Stück auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und etwas plattdrücken.
-
Bei 180 °C Ober-/Unterhitze ca. 10 Minuten backen. Die Kekse sind gut, wenn sie kleine Risse auf der Oberseite bekommen.
Anmerkungen/Tipps
- Ich empfehle knapp golfballgroße Kugeln
- Die Kugeln wirklich ordentlich platt drücken, denn der Teig zerläuft recht wenig und ansonsten werden die Cookies zu hoch
Weihnachtsplätzchen
Schneeflöckchen
Original von meiner Oma
Für ca. 60 Stück (2,5 Bleche)
Zutaten
- 250 g Butter
- 100 g Puderzucker
- 1 große Vanilleschote
- 60 g Mehl
- 250 g Mondamin
Zubereitung
-
Das Fett mit dem gesiebten Puderzucker und dem aus der Schote geschabten Vanillemark recht schaumig rühren.
-
Mehl und Mondamin mischen, sieben und löffelweise mit den Schneebesen des Rührgeräts zu der Schaummasse rühren.
-
Von diesem Teig kleine Kugeln formen (ca. 2,5 cm groß), mit ausreichend Abstand auf ein Backblech setzen und mit einer bemehlten Gabel leicht breitdrücken. Auf ein Blech passen 5x5 Plätzchen.
-
Bei 200 °C 10min backen. Die Schneeflöcken sollten nur leicht braun werden.
-
Die Schneeflöckchen vorsichtig vom Blech lösen und vor dem Gebrauch 3-4 Tage in einer gut schließenden Dose stehen lassen.
Walnuss-Spritzgebäck
von meiner Oma
Eine Zubereitung wurde nicht überliefert, eventuell ergänze ich diese mit der Zeit.
Zutaten
- 375 g Butter oder Margarine
- 220-250 g Zucker
- etwas Salz
- 500 g Mehl
- 100-110 g fein gemahlene Walmüsse
Bei 175 °C 12-15 min backen.
Am besten Kringel formen.
Heidesand
ursprünglich von meiner Oma, da allerdings keine Zubereitung überliefert wurde, habe ich mich an folgendem Rezept orientiert: Heidesand nach meiner Mama
Zutaten
- 250 g Butter
- 250 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- 1 TL Zimt
- 300 g Mehl
- 80 g Speisestärke
Zubereitung
-
Die Butter zerlassen und so lange bräunen, bis die charakteristischen kleinen scharzen Pünktchen enstehen. Abkühlen lassen.
-
Butter cremig rühren, Zucker, Salz und Vanillezucker nach und nach dazugeben.
-
Mehl, Stärke und Zimt mischen und löffelweise dazugeben.
-
Teig sofort in Rollen formen (ca. 3-4 cm Durchmesser) und für mindestens 12 Stunden kaltstellen.
-
Dann die Rollen in Scheiben schneiden (knapp 1 cm dick) und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Da die Plätzchen nicht aufgehen oder zerfließen sollten, können sie relativ eng aneinander gelegt werden.
-
Bei 170 °C ca. 20-25 Minuten backen.
Walnusstaler
von meiner Oma
Für ca. 80 Plätzchen
Zutaten
- 200 g Butter
- 100 g Puderzucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Eigelb
- 1 Prise Salz
- 150 g Walnüsse
- 300 g Mehl
Zubereitung
-
Butter, Puderzucker, Vanillezucker, Eigelb und Salz glatt rühren.
-
2/3 der Nüsse grob hacken, unter den Teig rühren, danach Mehl unterkneten.
-
Rollen (Durchmesser ca. 4 cm) formen und in Scheiben (ca. 1 cm) schneiden. Mit restlichen Nüssen belegen.
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Bei 175 °C ca. 10 min backen.
Vanillekipferl
von meiner Oma
Für ca. 50 Plätzchen
Zutaten
- 275 g + etwas Mehl
- 50 g gemahlene Mandeln
- 50 g gemahlene Haselnüsse
- 75 g Zucker
- 1 + 4 Päckchen Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- 200 g kalte Butter
- 2 Eigelb (Größe M)
- ca. 50 g Puderzucker
Statt 50g Mandeln und 50g Haselnüssen kann man auch 100g Haselnüsse nehmen.
Zubereitung
-
275 g Mehl, Mandeln, Haselnüsse, Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, Salz, Butter in Stückchen und Eigelb erst mit Knethaken und dann kurz mit den Händen verkneten. Das Verkneten kann eine Weile dauern. Zugedeckt ca. 1 Stunde kalt stellen.
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Teig aus dem Kühlschrank holen und ca. 15 Min. stehen lassen. Dann auf wenig Mehl zu 2 Rollen à ca. 30 cm formen.
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Teigrollen in knapp 1 cm breite Stücke schneiden und zu Kipferln biegen. Auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen. Im vorgeheizten Ofen (200 °C Ober-/Unterhitze, 175 °C Umluft) ca. 12-15 Minuten backen.
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Puderzucker sieben und mit 4 Päckchen Vanillezucker mischen. Die Kipferl nach der Backzeit aus dem Ofen holen und leicht abkühlen lassen - sie müssen noch warm sein, dürfen aber nicht mehr weich sein. Vorsichtig in der Zuckermischung wälzen. Anschließend auskühlen lassen.
Linzer Plätzchen
von meiner Oma
Für ca. 40 Stück
Zutaten
- 200 g weiche Butter
- 100 g + 3 EL Puderzucker
- 1 Päckchen Vanillinzucker
- 2 Eigelbe (Größe M)
- 250 g Mehl
- 100 g gemahlene Mandeln
- 150 g Himbeergelee
- 2 TL Zitronensaft
Zubereitung
-
Butter mit 100 g Puderzucker und Vanillinzucker cremig rühren. Eigelbe unterrühren. Mehl mit Mandeln mischen, zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Abgedeckt ca. 30 Minuten kalt stellen.
-
Den Teig portionsweise zwischen zwei Lagen Backpapier oder auf leicht bemehlter Arbeitsfläche ca. 3 mm dünn ausrollen und Kreise (ca. 4 mm Durchmesser) ausstechen. Aus der Hälfte der Kreise mit kleinen Plätzchenausstechern Sterne bzw. Herzen ausstechen. Die Plätzchen auf drei mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen.
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Kekse blechweise im vorgeheizten Backofen bei 175 °C (Umluft: 150 °C) 8-10 Minuten backen. Auskühlen lassen.
-
Himbeergelee mit Zitronensaft unter Rühren erwärmen. Die Plätzchen mit ausgestochenem Motiv mit 3 Esslöffeln Puderzucker bestäuben. Gelee auf die anderen Plätzchen streichen, mit den Motiv-Plätzchen belegen und leicht andrücken.
Engelsaugen
von meiner Oma
Für ca. 45 Stück
Zutaten
- 200 g weiche Butter
- 1 Päckchen Vanillin-Zucker
- 1 Prise Satz
- 200 g Zucker
- 1 Ei (Größe M)
- abgeriebene Schale von Bio-Orange
- 325 g Mehl
- 100 g Speisestärke
- ca. 100 g Himbeer-Gelee
Zubereitung
-
Butter, Vanillin-Zucker, Salz und Zucker in eine Rührschüssel geben und mit den Schneebesen des Handrührgeräts cremig rühren. Ei und abgeriebene Orangenschale zufügen und unterrühren. Mehl und Speisestärke mischen, daraufsieben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten.
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Aus dem Teig walnussgroße Kugeln formen. 2 Backbleche (32 x 39 cm) mit Backpapier auslegen. Kugeln darauf verteilen.
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Himbeer-Gelee in einem kleinen Topf leicht erwärmen und verrühren, aber nicht flüssig werden lassen. In die Mitte jeder Kugel mit einem runden Rührlöffelstiel eine Mulde drücken und diese fast bis zum Rand mit Gelee füllen.
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Engelsaugen blechweise im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/Umluft: 175°C) ca. 12 Minuten auf der 2. Schiene von unten goldgelb backen. Herausnehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Plätzchen nach Belieben noch mit Puderzucker bestäuben.
Brot und Brötchen
Brötchen von Reddit
Nach einem nicht mehr öffentlichen Rezept des Reddit-Users "Knoblauch69"
Zutaten
- 400g Weizenmehl Typ 550 oder Dinkelmehl Typ 630
- 50g Vollkornroggenmehl
- 50g Hartweizengrieß
- 300ml lauwarmes Wasser
- Ein Päckchen frische Hefe (5g) oder Trockenhefe (2,5g)
- Eine Prise Salz
- 20g Butter oder Margarine
- 1 TL Honig
Zubereitung
Die Mehle, den Grieß und das Salz auf der Arbeitsflache vermengen (vermischen) und einen großen Vulkan draus machen. Das lauwarme Wasser in die Schüssel geben, die Hefe hinzufügen und verrühren, bis sich diese aufgelöst hat. Anschließend vorsichtig das Hefewasser, die (pflanzliche) Butter und den Honig in den Vulkan geben. Das Ganze dann ordentlich auf der Arbeitsflache vermengen bis ein strammer, runder Teig entsteht.
Achtung: das kann gut 10 Minuten in Anspruch nehmen und wird anfangs sehr klebrig werden. Nicht aufgeben!
Den Teig im Anschluss in eine Schüssel geben, (sauberes) Geschirrhandtuch drüber und ca. eine Stunde bei deutscher Normzimmertemperatur gehen lassen.
Nach der Puhezeit den Backofen schon mal auf 200°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen, den Teig wieder auf die Arbeitsflache geben und in 9 ca. gleichgroße Teigsäuglinge unterteilen. Dazu nehmt ihr am besten die Küchenwaage. Profis nutzen hier natürlich das Augenmaß.
Die kleinen Teige dann rundwirken und umgedreht, sprich auf dem Kopf, auf ein mit Backpapier ausgekleidetes Backblech geben. Die Brötchen der Lange nach leicht mit einem scharfen Messer einschneiden und dann endlich in den vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene geben. Das ganze Malheur dann für ca. 20 Minuten braunen lassen. Kann gut sein, dass die heißen Teilchen noch so 5 Minuten zusätzlich brauchen. Das ist von Ofen zu Ofen unterschiedlich.
Das war es. Gutes Gelingen!
Verschiedenes
Rhabarberkompott
nach diesem Online-Rezept
Zutaten
- 1 kg Rhabarber
- 200 g Zucker
- 2 Vanilleschoten (oder 2 Päckchen Vanillezucker, dann entsprechend weniger Zucker nehmen)
Zubereitung
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Rhabarber waschen, schälen, in ca. 2 cm große Stücke schneiden und in einen Topf geben
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Zucker (und evtl. Vanillezucker) hinzugeben und die Mischung für ca. 30 Minuten ziehen lassen
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Anschließend evtl. Mark der Vanilleschoten hinzugeben
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Alles langsam aufkochen und ca. 5-7 Minuten bis zur gewünschen Konsistenz köcheln lassen